Wald ist Klimaschützer

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Ausbau der Windenergie an Land alternativlos

08. Juni 2022

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 Prozent und bis 2035 auf 100 Prozent zu erhöhen. Klimaneutralität soll bis spätestens 2045 erreicht werden.

Der Ausbau einer klimaneutralen Energieversorgung hat inzwischen eine doppelte Dringlichkeit:

Es bleibt auf der einen Seite nicht mehr viel Zeit, um die Klimakrise wirksam einzudämmen. Zum anderen ist es angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine notwendig, Deutschland aus dem Klammergriff der russischen Energieimporte zu befreien. Entscheidender Schlüssel dafür ist der zügige Ausbau der erneuerbaren Energien.

Insbesondere müssen die Flächen für den notwendigen Windenergieausbau an Land bereitgestellt werden. Dazu beabsichtigt die Bundesregierung ein Wind-an-Land-Gesetz vorzulegen, dass die Länder (bzw. die Landkreise und Kommunen) verpflichtet, zwei Prozent ihrer Fläche für die Windenergie zur Verfügung zu stellen.  Aufgrund der bestehenden Siedlungsstrukturen, sind die benötigten Flächenanteile häufig nur unter Berücksichtigung von Waldflächen zu erreichen.

Waldflächen bieten ein großes bisher ungenutztes Potential für die Entwicklung von Windenergieprojekten. Beim Projektmanagement bedarf es einer sorgfältigen räumlichen und technischen Planung, bei der Fachwissen aus Forstwirtschaft, Naturschutz, Logistik und Landschaftsplanung eingebracht wird.

Die Fürst zu Bentheimsche Domänenkammer übernimmt Verantwortung für den Klimaschutz und die Energieversorgung der Gesellschaft

Zusammen mit regionalen Projektpartnern setzt die fürstliche Liegenschaftsverwaltung mit der Entwicklung von Windenergie- und PV-Projekten die Ziele der Energiewende um.

Im ersten Schritt werden auf den identifizierten Potentialflächen umfangreiche Artenschutzuntersuchen durchgeführt. Insbesondere auf Waldstandorten im Landkreis Grafschaft Bentheim existiert ein erhebliches Ausbaupotential für die Windenergie. Durch die großen Entfernungen zu Häusern und Siedlungen sowie durch die Möglichkeiten der Emmissionsminderung sind Waldbestände für den Bau von WIndenegieanlagen sehr gut geeignet.

Befürchtungen, dass durch den Bau von Windrädern im Wald, Wald verloren geht, entsprechen nicht den Tatsachen, da an anderer Stelle Wald als Ersatz mit einem größeren Faktor angepflanzt werden muss. Windenergie im Wald mehrt damit sogar die Waldfläche in der Region. Durch weitere notwendige Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in den Waldflächen der Regionen wird der Windenergieausbau im Wald auch zum Arten- und Biodiversitätsschutz beitragen.

Der Ausbau der Windenergie an Land ist eine Frage der Energieversorgungssicherheit, der ökologischen Vernunft und auch der ökonomischen Zukunftsfähigkeit und der sozialen Gerechtigkeit.

Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zu den komplexen Sachzusammenhängen im Themenfeld Windenergie an Land.


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